Klein, aber fein - Ein Betrieb mit Herz
Wir sind eine junge Weinbauernfamilie und bewirtschaften das Weingut als
fünfte Generation. Bereits seit 1882 ist dieser Betrieb im Besitz der
Familie Forster.
Ich, Benno, der zweite von drei Söhnen, habe den elterlichen Betrieb im Jahr
1997 von meinen Eltern Margrit und Ernst Forster übernommen. Im Mai 2002
haben Tanja Schmitt und ich geheiratet und im Dezember gleichen Jahres kam
unser Sohn Nicolas zur Welt. Ein Jahr später dann unser zweiter Sohn, Mattia.
Unser Wohnsitz, Betrieb und Reben befinden sich über Weinfelden, da wo die
Rebhänge am steilsten sind.
Der Rebbaubetrieb mit Eigenkelterung hat eine Rebfläche von ungefähr drei
Hektaren.
Jahr für Jahr pflegen und keltern wir unsere Weine mit viel Liebe, dabei
sollen die typischen Jahrgangsnuancen nicht fehlen. Naturverbundenheit und
Kreativität sind wichtige Stichworte in unserem Leben, und genau dies ist in
allen unseren Weinen zu finden.
Die Balance zu finden zwischen Tradition und Innovation ist ein Ziel welches
wir verfolgen, und für welches uns die Kommunikation mit unserer Kundschaft
sehr wichtig ist.
Jährlich im Mai führen wir ein Degustationswochenende durch, wir sind an den
regionalen Weinfelder Messen WEGA und Schlaraffia mit einem eigenen Stand
vertreten. Gerne zeigen wir auch unseren Betrieb und unsere Weine im Rahmen
von Degustationen, sei es bei uns im Keller, draussen im Freien, oder bei
sonstigen Anlässen wie Ausstellungen, Apéros, etc.
Tradition
Wie schon oben erwähnt, sind wir ein Familienbetrieb. Allein schon die
Tatsache dass wir schon bald das 125 jährige Jubiläum feiern, bedeutet für
uns Tradition. Darauf sind wir stolz. Und vielleicht überraschen wir ja mit
einem Jubiläumswein?
Traditionell ist auch das Verfahren im Keller. Maischegärung bei Rotweinen -
das ist die älteste Art Rotweine zu keltern, aber nach wie vor eine der
besten…
Und das Schönste: Das Arbeiten mit der Natur. Schon in der Bibel nimmt der
Weinstock einen symbolischen Stellenwert ein. Die Tatsache, dass alles von
der Natur abhängig ist, macht diesen Beruf einzigartig. Bei Sommergewittern
zu zittern gehört genauso dazu wie im Herbst nach einem sonnenreichen Jahr
eine Spitzenernte dankbar und freudig anzunehmen.
Es freut uns auch, das unsere Böden nach vielen Rebgenerationen so gesund
sind - das soll auch so bleiben für folgende Generationen.
Innovation
Neue Traubensorten. Wir gehören zu den ersten in der Deutschschweiz, die
neue Traubensorten angepflanzt haben (Lesen sie noch mehr darüber in der
Beschreibung der Traubensorten und der Weine). Über die Jahre ist unser
Sortiment laufend gewachsen, vor allem schädlings- und pilzresistente, und
geschmacklich sehr interessante Sorten sind dazu gekommen. Unsere Rotweine
haben wir schon zweimal zu einem besonderen Cuvée gekeltert, beide Male zur
Geburt unserer Söhne. Weil wir mit den Resultaten sehr zufrieden waren,
möchten wir auch in Zukunft einen Cuvée als unseren „Hauswein" keltern.
Auch die Weiterbildung gehört für uns dazu, denn ohne diese gibt es keine
Innovation!
Dazu gehören Kurse, Tagungen, Fachliteratur und auch Degustationen mit
Fachleuten.
Neue Verfahren und Erkenntnisse in der Weinbereitung haben den Ostschweizer
Weinbau in den letzten Jahren sehr weit gebracht!